Sven Samans im Interview
Geschrieben von: Marcel Mudrich    Mittwoch, den 27. April 2011 um 12:25 Uhr    Drucken

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Im Rahmen der Bulldogs Interviewreihe stellen wir den ersten B-Jugend Spieler vor. Mit Sven Samans haben wir uns den Quarterback und Captain einmal zum Chat eingeladen. Das Interview führte Marcel Mudrich par Facebook-Chat.

 

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 (Im Facebook-Slang: Dinge, die ich mag)

Essen: Döner
Musik: Tech N9ne
Lied: Riot Maker
Film: Friday Night Lights
Schauspieler: Adam Sandler

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Team (neben den Bulldogs): Philadelphia Eagles
Spieler: Michael Vick
Footballfilm: Friday Night Lights

 

INTRO

Redaktion:
Hallo Sven. Du bist nun der erste in der Interview-Reihe der Bulldogs B-Jugend, in der wir Euch mal unserem Publikum vorstellen wollen. Seit wann spielst Du eigentlich Football und wie bist Du zu dem Sport gekommen?

Sven Samans:
Also ich spiele seid knapp 5 1/2 Jahren American Football und bin durch meinen großen Bruder (Leif Samans) zu diesem Sport gestoßen. Es fing alles damit an, als wir ein Probetraining beim früheren 9er-Flag anfingen. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte ich eine große Verbundenheit mit diesem Sport.

SEMPER FIDELIS

Redaktion:
Dann gehörst Du ja quasi schon zum "alten Eisen". Warst Du bis heute immer bei den Bulldogs?

Sven Samans:
Ja ich bin seit diesem Alter den Bulldogs immer treu geblieben.

Redaktion:
Semper Fidelis (immer treu) quasi.

AUCH NOCH WAS ANDERES AUSSER FOOTBALL

Redaktion:
Hast Du neben dem Football auch andere Hobbies oder Sportarten, die Du ausübst?

Sven Samans:
Ich übe nicht direkt eine andere Sportart aus, aber mir macht eigentlich jeder weitere Sportart Spaß. Ich spiele ab und zu Fußball oder ich gehe oft ins Schwimmbad und springe dort bzw. schwimme auch gelegentlich. Jedoch beschäftige ich mich meist mit Football und habe eigentlich immer einen Football in der Tasche, um bei Gelegenheit zu werfen.

Redaktion:
Da muss Du ja große Hosentaschen haben zwinkernd...

Sven Samans: lächelnd

GRÖßTER ERFOLG

Redaktion:
Was war Dein größter sportlicher Erfolg bis heute?

Sven Samans:
Der dritte Platz bei den deutschen Meisterschaften 2007 im 9er-Flag.

VOM RUNNINGBACK ZUM „ARM DER NATION“

Redaktion:
Warst Du damals auch schon Quarterback?

Sven Samans:
Früher habe ich 2 Jahre lang Runningback gespielt, jedoch änderte sich meine Position im Flagbereich zum Quarterback.

Redaktion:
Wie kam es dazu? Dein starker rechter Arm  ;)?

Sven Samans:
 In einem 5er-Flag Turnier. In einem Spiel des Turniers im Finalspiel, spielten wir gegen die Little Giants, welche zu diesem Zeitpunkt ein echt harter Brocken waren. Ich war bei den Whitedogs, bei denen auch mein Bruder gespielt hat. In diesem Spiel habe ich mein letztes Mal als Runningback gedient und mein Bruder als Quarterback. Wir lagen in diesem Spiel mit einem Touchdown zurück, als der Coach meinte ich soll mit meinem Bruder die Position tauschen. Also spielte ich Quarterback und mein Bruder Runningback. Wir holten schnell auf und gewannen das Spiel. Somit wurde ich zum Quarterback und trainierte auch hart dafür, um besser zu werden.

Redaktion :
Und? Bist Du besser geworden?

Sven Samans:
Ja ich bin um einiges besser geworden. Ich habe mir vieles selber beigebracht, z.B. die Wurftechnik, da ich früher nie ein richtigen Quarterback-Coach hatte. Doch nach und nach trainierten mich auch Quarterbackcoaches. Die meisten von ihnen haben mich meist nur ein halbes Jahr trainiert, weil sie dann irgendwann abgesprungen sind. Jedoch meinten sie alle, dass ich einen guten Arm habe.

SVEN UND SEIN BRO

Redaktion:
Du sagtest ja, dass Du durch Deinen Bruder zum Football gekommen bist. Willst Du auch später mal mit ihm in einem Team spielen?

Sven Samans:
Ja das würde ich gerne, da wir beim Football uns nahezu blind verstehen. Ich weiß wann er bereit ist, ich weiß wo er ist und ich weiß das er eigentlich immer da ist um ihn anzuspielen. Ich weiß auch wann und wo er den Block ansetzt, wenn er mit vorblockt :D. Deswegen würde ich schon gerne mit ihm in einem Team spielen wollen.

DAS TEAM UND DAS VERLORENE ERSTE SPIEL

Redaktion:
Das kann sich ein Team nur wünschen. Es hat ja einige Veränderungen seit Jahresbeginn gegeben. Wie gefällt Dir die aktuelle Entwicklung in der B-Jugend?

Sven Samans:
Ich bin sehr beeindruckt wie sich das Team der B-Jugend entwickelt hat. Das Team hat eigentlich erst im Februar zusammen gefunden, da wir erst dann unsere Coaches erhielten und zuvor nur bei der A-Jugend mit trainiert haben und nicht einmal wussten wer nun bei der A- oder bei der B-Jugend spielt. Obwohl wir sehr viele Rookies haben, steckt in unserem Team großes Potenzial. Alle haben Lust zu spielen und haben auch Spaß daran. Ich hoffe wir werden auch weiterhin gut trainieren und die Saison rocken.

Redaktion:
Saison, das ist ein gutes Stichwort. Das erste Mach ging ja leider in die Hose. Auch wenn Ihr es den Adlern schwer gemacht habt und 3 Quarter mindestens ebenbürtig gewesen seid. Was glaubst Du woran es lag, dass Ihr den Sieg nicht einfahren konntet?

Redaktion:
Sind die Adler leistungstechnisch noch zu weit weg?

Sven Samans:
Wie gesagt hatten wir nur eine geringe Zeit, um uns ins Team einzufinden und viele wussten gerade mal was eine Offense und eine Defense ist. Deshalb haben sich die Coaches zunächst mehr auf die Theorie fixiert. Somit ging oft die Zeit für wichtige Dinge wie z.B. das Tacklen verloren (Man kann den Coaches keinen Vorwurf machen, es ist beeindruckend was sie mit einem Team in nur knapp 2 1/2 Monaten geschafft haben). Nun fixieren sich die Coaches auf die Schwächen des Teams, worin auch das Tacklen liegt. Nun üben wir jedes Training unter anderem das Tacklen, um in den nächsten Spielen einige Fehler auszubügeln.

Und Leistungstechnisch waren wir den Adlern wenig unterlegen. Es lag meiner Meinung nach an der Konzentration, die zum Ende schwächer wurde.

„ICH HAB MIR PLATZ 1 ALS ZIEL GESETZT“

Redaktion:
Meinst Du Ihr könnt Euch noch steigern? Und glaubst Du, dass Ihr die Adler schon zum Rückspiel schlagen könnt?

Sven Samans:
Ja wir steigern uns jedes Training und ich denke wir können es schaffen die Adler beim Rückspiel zu schlagen.

Redaktion:
Das ist mal eine Ansage. Da freuen wir uns auf die Revanche!

Sven Samans:
Ich mich auch. Jedoch steht jetzt erstmal das Match gegen die T-Birds an

Redaktion:
Was glaubst Du wo stehen die derzeit?

Sven Samans:
Ich habe momentan keine Ahnung wo die T-Birds stehen, da es ihr erstes Spiel in dieser Saison ist.

Redaktion:
Wo werdet Ihr am Ende der Saison stehen und wer sind die härtesten Gegner dieses Jahr?

Sven Samans:
Die härtesten Gegner sind dieses Jahr die Rebels. Von ihnen sind kaum welche in die A-Jugend gewechselt, zudem haben sie ein sehr gutes Coaching und auch viele Talente in ihrem Team. Jedoch ist jedes Team schlagbar und wir werden unser Bestes geben, um sie zu besiegen. Ich sage wir werden am Ende auf dem Podest stehen. Und damit meine ich auf dem ersten Platz. An etwas anderes darf man gar nicht denken. Ich hab mir Platz 1 als Ziel gesetzt und werde mein bestes geben, um dieses Ziel zu erreichen.

Redaktion:
Das ist ein hoher Anspruch. Aber ohne Ziel kein Weg.

Sven Samans:
So sehe ich das auch.

CAPTAIN, QUARTERBACK, MOTIVATOR

Redaktion:
Als Quarterback und Teamcaptain lastet ja eine Menge Verantwortung auf Deinen Schultern. Wie gehst Du damit um? Belastet Dich das im Spiel?  Ich kann mir vorstellen, dass gerade, wenn es nicht läuft schwer ist.

Sven Samans:
Ich gehe damit relativ gelassen um, jedoch weiß ich, dass es sehr wichtig ist das Team zu führen und auch zu motivieren. Im Spiel jedoch denke ich kaum daran, da es zum einen automatisch ist, das Team zu motivieren. Außerdem merkt man den Druck nicht, da bei mir der Spaß und die Lust an diesem Sport im Vordergrund steht.

Redaktion:
Wie motivierst Du das Team?

Sven Samans:
Zum einen von der Sideline aus, jedoch auch wenn welche Fehler gemacht haben raste ich nicht aus sondern sage z.B. " Nächste mal ist es deiner; Nächste mal hast du ihn;..." Ich finde es so besser, da die Spieler dann nicht unter zu hohem Druck stehen.

Redaktion:
Konstruktives Anheizen also. Hört sich gut an.

Sven Samans:
Ja.

Redaktion:
Was bedeutet Dir die Position Quarterback und was verbindest Du damit?

Sven Samans:
Ich finde, dass der Quarterback ein wichtiger Teil des Teams ist, jedoch darf man nicht vergessen, dass der Quarterback ohne seine O-Line nichts wäre. Mir bedeutet die Position sehr viel, weil ich sie seit ungefähr 3 Jahren spiele und mir kaum vorstellen kann noch eine andere Position in der Offense zu spielen. 

Redaktion:
Kann ich verstehen. Macht Deine O-Line denn einen guten Job?

Sven Samans:
Meine O-Line macht einen guten Job, jedoch geht es auch noch besser, damit ich noch mehr Zeit in meiner Pocket habe.

Redaktion:
Hast Du eine Philosophie als Spieler / Sportler?

Sven Samans:
Speed->Kills Lachend

Redaktion:
Sven, ich danke Dir für das Interview. Ich denke, dass sich alle, die Dich nicht kennen, ein Bild von unserem Quarterback der B-Jugend machen können. Wir wünschen Dir eine tolle Saison und hoffen, dass Du von Verletzungen verschont bleibst. Das Schlusswort überlasse ich Dir.

Sven Samans:
Jo, hat mich gefreut und an alle Bulldoggen: Ab zum Training, um auf dem Podest zu stehen!

Aktualisiert ( Sonntag, den 01. Mai 2011 um 23:13 Uhr )